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Schweine |
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Schwäbisch Hällisches Schwein Das Schwäbisch Hällische Schwein hat seinen Ursprung in der Gegend der Bausparkassenstadt in Württemberg. Es zählt zu den seltensten deutschen Schweinerassen. In den 1980-er Jahren war es nahezu ausgestorben. Durch die Bemühungen einiger weniger Züchter gelang es, diese Rasse vor dem völligen Aussterben zu bewahren. Seine Vorzüge liegen in der Mütterlichkeit und Fruchtbarkeit der Sauen, seiner Robustheit, guten Zunahmen, der Eignung für Weidehaltung und hervorragenden Fleischqualität. Leider geht die gute Fleischfarbe, Safthaltevermögen des Fleisches und Aroma einher mit einem erhöhten Fettgehalt. Das war auch der Grund, daß es fast ausgestorben war. Als Kompromiss verwendet man jetzt Pietraineber, um Kreuzungen zu erzeugen die zwar nicht an die Fleischqualität der reinrassigen Tiere heranreichen, jedoch so mager sind, daß der Verbraucher damit zufrieden ist. |
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Inzwischen hat sich jedoch gezeigt, daß auch diese Kreuzungstiere beim durchschnittlichen Verbraucher nicht ankommen. Offensichtlich gilt auch weiterhin die Ansicht, daß nur fettfreies Fleisch “Qualitätsfleisch” ist und sensorische Merkmale außen vor bleiben.. Somit sind auch wir gezwungen, den SH Anteil zurückzunehmen und wieder vermehrt Pietrain zu verwenden. |
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Deutsches Edelschwein |
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Das Deutsche Edelschwein dient heutzutage als Muttergrundlage für Kreuzungen mit Pietrainebern zur Erzeugung von Mastschweinen. Ähnlich wie das Schwäbisch Hällische Schwein ist es robust, mütterlich und fruchtbar, hat hervorragende Zunahmen und eine sehr gute Fleischqualität, ist jedoch wesentlich anspruchsvoller in seinen Futteransprüchen. |
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Pietrain |
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Reinrassige Pietrainschweine, in den dreißiger Jahren des 20. Jh in Belgien gezüchtet, halten wir nicht. Sie werden bei uns nur über die künstliche Besamung eingesetzt. Ihr Vorteil ist die enorme Fleischfülle und extreme Fettarmut, die jedoch leider oft einhergeht mit sehr blassem, wässrigem Fleisch (Kotlett schrumpft in der Pfanne und schmeckt nach nicht viel außer furchtbar trocken). Durch Kreuzung mit unseren Sauenrassen lassen sich jedoch brauchbare Mastschweine erzielen. |
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